An der ersten Weltcuprunde Ende April wurde im norwegischen Østfold in der Langdistanz am Donnerstag und über die Mitteldistanz am Samstag gekämpft. Am Sonntag fand zum Schluss die Staffel statt.
Mit dabei waren Natalia und Sanna, welche beide zum ersten Mal für das Schweizer Elitenationalteam starteten.
Natalia konnte nahtlos an ihre vergangenen Erfolge anknüpfen und lief sowohl im Long (6. Rang), wie auch im Middle (3. Rang) zu Top-Platzierungen. Dass sie einigen technischen Unsauberheiten zum Trotz so starch aufläuft, bestätigt ihre Form und lässt uns mit Freude auf die Heim-WM in Graubünden vorausblicken.
Bereits bei ihrem Weltcup-Debüt mit erst 21 Jahren zeigt Sanna eine beeindruckende Langdistanz und läuft mit Rang 32 mitten unter die arrivierteren (schweizer) Läuferinnen. In der Mitteldistanz hatte sie dann mehrere kleinere Unsicherheiten zu verzeichnen und läuft auf den 45. Rang.
In der abschliessenden Staffel durfte Sanna auf den Massenstart für Schweiz 2. Von Anfang an bewies sie Mut und Selbstvertrauen, lief sie doch weg vom Tram eigene Routen. Nach einem soliden Lauf übergab sie auf dem 21. Platz. Natalia übernahm derweil für Schweiz 1 an vierter Stelle mit zwanzig Sekunden Rückstand. Zwischenzeitlich übernahm sie gar die Führung und liess sich auch durch einen zeitraubenden Fehler führenden Tove Alexandersson nicht aus der Ruhe bringen. Nachdem Natalia an guter fünfter Position Schlussläuferin Simona Aebersonld ins Rennen schickte, lief diese noch auf den zweiten Rang vor.
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| Fotos: IOF / Terje W. Pettersen |
Somit nehmen Natalia zwei Podestplätze und Sanna wertvolle Erfahrungen vom Weltcup mit. Die Saison wird mit WM, EM und noch zwei Weltcuprunden weitere Hightlights bieten.


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